Strahlentherapie – ein weiterer Baustein der Krebstherapie

Die Strahlentherapie ist in der Behandlung von Brustkrebs nach wie vor ein wichtiger Therapiebaustein – nicht zuletzt weil sie deutlich an ihrer Radikalität verloren hat. Neuere Verfahren kommen inzwischen mit einer wesentlichen geringeren Strahlendosis aus und verzeichnen dabei sehr gute Langzeitergebnisse. Dennoch ist die Strahlentherapie nach wie vor mit vielen Vorurteilen belastet, weiß Claudia Rottmann-Ickler, Ärztin für Strahlentherapie in der Praxis für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie in Kassel. In der Veranstaltung geht sie auf diese ein, informiert über die zur Verfügung stehenden Verfahren und wie diese Behandlung die Krebstherapie zusätzlich unterstützen kann.

„Für Betroffene und Angehörige ist die Diagnose 'Brustkrebs' ein tiefer Einschnitt, der Ängste auslöst und natürlich Fragen aufwirft“, weiß Rottmann-Ickler. Doch gerade die Sorgen um den Verlust der Brust könne sie zerstreuen. „Im Elisabeth-Krankenhaus werden 85 Prozent der Frauen brusterhaltend operiert“, berichtet sie. Ein wesentlicher Teil der Krebstherapie ist dabei die sogenannte Hypofraktionierung. „Dabei handelt es sich um eine zeitlich verkürzte Strahlentherapie, die nur noch vier statt sechs Wochen dauert und deutlich weniger lokale Nebenwirkungen verursacht“, erklärt Rottmann-Ickler. Welche dies sind und wie Patientinnen am besten mit ihnen umgehen können, wird ebenfalls Thema ihres Vortrages sein.

Die Informationsveranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Datum: 
Donnerstag, 26. Oktober 2017 -
17:00 bis 18:30
Veranstaltungsort: 
Vinzenz-Saal, Elisabeth-Krankenhaus Kassel, Weinbergstraße 7, 34117 Kassel
Referent(en): 
Claudia Rottmann-Ickler, Ärztin für Strahlentherapie und Palliativmedizin, Ambulante Strahlentherapie, Westendstraße 12a, 34117 Kassel