02.08.2017

St. Martini – Zertifizierte Qualität nach neuester Norm

Als erstes Haus im Vinzenz-Verbund Hildesheim ist St. Martini zertifiziert nach der neuesten Norm DIN EN ISO 9001:2015

Das Qualitätsmanagementsystem der St. Martini gGmbH ist seit Juli 2017 nach der neuesten Norm DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Ein Zertifizierungsaudit der LGA InterCert bestätigt die Wirksamkeit des Qualitätsmanagements. Das Qualitätsmanagementsystem von St. Martini wurde bereits 2006 entwickelt und erstmalig zertifiziert. Die Revision der bekannten Qualitätsmanagementnorm aus dem Jahr 2015 erhöht dabei die Anforderungen an das zertifizierte Unternehmen vor allem in den Bereichen Prozess-, Risiko- und Wissensmanagement und stellt die Bedürfnisse und Erwartungen der sogenannten „interessierten Parteien“ in den Focus, also Patienten, Angehörige, Mitarbeiter, Auszubildende, etc. Das machte eine Weiterentwicklung der bestehenden Standards der Einrichtung notwendig. Aus diesem Grund hat die Krankenhausleitung mit Unterstützung der Stabsstelle Qualitäts- und Risikomanagement des Vinzenz-Verbundes Hildesheim im Februar 2016 ein umfangreiches Projekt zur Reorganisation des bestehenden Qualitätsmanagementsystems für das Krankenhaus und die Gesundheits- und Krankenpflegeschule nach den Maßgaben der aktuellen Norm auf den Weg gebracht.

Insgesamt wurden 15 Arbeitsgruppen eingerichtet, in denen rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv mitgewirkt haben. „Ich bin mehr als begeistert vom Engagement und Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in großer Zahl und hochmotiviert an der Weiterentwicklung unseres Qualitätsmanagementsystems beteiligt haben“, erklärt Geschäftsführer Markus Kohlstedde erfreut und macht klar: „Jede Norm, jede Prozessbeschreibung kann nur dann wirklich wirksam werden, wenn sie im täglichen Leben von den Mitarbeitern getragen wird.“ Hannah Lena Arnecke vom Qualitäts- und Risikomanagement des Vinzenz-Verbundes Hildesheim ergänzt: „Die Revision der DIN EN ISO 9001 hebt zwar die Anforderungen an Krankenhausleitung und Qualitätsverantwortliche, ist gleichzeitig aber auch praxisnäher. Damit steigt die Akzeptanz. Der Ansatz ist zielgruppenorientierter und stellt die Bedürfnisse und Erwartungen der unterschiedlichen interessierten Parteien in den Focus, z.B. Wissensmanagement unterstützt durch innerbetriebliche Fortbildungsprogramme, Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements hinsichtlich der Zielgruppe Mitarbeiter und verbundweite Zufriedenheitsbefragungen der Zielgruppe Patienten.“

Ein weiterer Vorteil, der das Qualitätsmanagementsystem praxisnäher mache, liege in der Verbindung von Prozessorientierung und Risikoanalyse. „Prozesse werden nicht nur sauber dokumentiert und festgelegt sondern beständig beobachtet, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und zu steuern“, erklärt Arnecke weiter. Geschäftsführer Markus Kohlstedde ist sich sicher: „Diese Zertifizierung steigert unsere Qualität, senkt Risiken und nutzt damit den uns anvertrauten Menschen.“