14.11.2017

Hygieneaktionstag an St. Martini

Am Montag, 20. November 2017, klärt das St. Martini-Team mit informativem Tagesprogramm über die Infektionsverhütung im Krankenhaus auf

Die richtige Handhygiene ist ein nicht zu unterschätzender Faktor in der erfolgreichen Präventionsarbeit und Infektionsverhütung in Gesundheitseinrichtungen. Deshalb beteiligt sich St. Martini bereits seit vielen Jahren an der „Aktion Saubere Hände“, der nationalen Kampagne zur Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen, die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. ins Leben gerufen wurde. In diesem Jahr führt das Hygieneteam von St. Martini mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der hauseigenen Krankenpflegeschule einen Aktionstag am Montag, 20. November 2017, durch. Zwischen 11 und 17 Uhr können sich interessierte Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Stationen über Infektions- und Erregerübertragung sowie effektive Vermeidungs- und Präventionsstrategien informieren.

Dabei geht es vor allem darum, über das Fühlen und Sehen ein erlebbares Verstehen zu erreichen. „Aufklärung und Spaß sind der Schlüssel für eine effektive Händehygiene“, weiß Ines Liebig. Die Hygienefachkraft und Fachkrankenschwester für den OP-Bereich verfügt über langjährige Erfahrung und ist auch als Hygieneberaterin und Dozentin tätig. Seit Anfang des Jahres organisiert Sie die Hygiene-Abteilung von St. Martini. Zusammen mit den hygienebeauftragten Medizinern, Lehrern und Schülern der Gesundheits- und Krankenpflegeschule und weiteren im Projekt engagierten Mitarbeitern und Dienstleistungspartnern des Hauses hat sie für den Aktionstag denn auch ein Programm auf die Beine gestellt, dass auf das praktische Erleben einer wirksamen Handhygiene zielt. So können Besucher beispielsweise an der Black Box testen, wie gut die Hände desinfiziert sind – eine ausreichende oder nicht-ausreichende Benetzung kann mit einem fluoreszierenden Zusatz sichtbar gemacht werden. „Das wird zu dem einen oder anderen Aha-Effekt führen“, verspricht Liebig. Umfangreiche Beratungsangebote zu Handhygiene, Desinfektionsmitteln, Hautschutz und Handpflege und zum Umgang mit infektiösen Patienten sorgen für nachhaltige Informationen, Einblicke in die Geschichte der Hygiene bilden eine wissenswerte Abrundung des Programms ebenso wie Handmassagen und -Peelings unseren Focus auf unser Hände lenken sollen. „Unser tägliches ‚Arbeitswerkzeug‘ bedarf Schutz und Pflege, auch um sich selbst und andere zu schützen“, erklärt die Hygieneexpertin. Und dafür, dass der Hygieneaktionstag bei allen möglichst lange präsent bleibt, sollen die Wachshände dienen. Diese können sich Besucherinnen und Besucher beim sogenannten Wax-Cloning anfertigen lassen und einen dreidimensionalen Originalabdruck ihrer Hand mit nach Hause nehmen.

„Wir laden alle interessierten Patienten, Angehörige und Besucher und Mitarbeiter herzlich ein, beim Aktionstag mitzumachen“, freut sich Liebig auf die Veranstaltung und ergänzt: „Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.“