04.05.2017

„Bleiben Sie aktiv!“

In der BrustPUNKT-Veranstaltung am 18. Mai 2017 informiert der profilierte Krebs-Wissenschaftler der Universität zu Köln, Prof. Dr. med. Josef Beuth, über sanfte Hilfen bei aggressiven Krebstherapien

Er ist eine Koryphäe im Bereich Naturheilverfahren und der erste Schulmediziner in Deutschland, der sich mit der wissenschaftlichen Evaluation dieser Heilungswege beschäftigt hat: Am 18. Mai 2017 ist Prof. Dr. Josef Beuth zu Gast im Elisabeth-Krankenhaus Kassel und spricht im Rahmen der BrustPUNKT-Reihe umfassend darüber, wie Brustkrebspatientinnen mit sanften Hilfen gut durch die Krebstherapie kommen.

Dabei stellt er klar: „Die Komplementärmedizin ersetzt nicht die Krebstherapie. Sie ist als Prophylaxe zu verstehen, kann Nebenwirkungen der Standardtherapie reduzieren und damit wirksam die Lebensqualität verbessern.“ Wie viele, zum Teil überraschend einfache und wissenschaftlich anerkannte Möglichkeiten es gibt, auf die sich die Patientin konzentrieren sollte, wird Prof. Beuth an diesem Nachmittag aufzeigen und über spannende Erkenntnisse aber auch Irrglauben zu den Themen Ernährung, Bewegung, Psyche oder Begleitende Therapien berichten.         

Allein zum letztgenannten Punkt besteht großer Aufklärungsbedarf, der auch das Portemonnaie schont: „Bevor Sie sehr viel Geld für sogenannte Immuntherapien, wie die Behandlung mit Eigenblut, Ozon oder Mistel, bis hin zur Bioresonanz-Therapie oder auch für Multivitaminpräparate ausgeben, lassen Sie zwei Monate nach der Krebstherapie ein großes Blutbild vom Arzt machen – dort sehen Sie genau, wie fit Ihr Immunsystem ist und können punktuell nachhelfen.“ „Und Finger weg von Behandlungen mit Natriumhydrogencarbonat oder Blausäure“, warnt der Experte. „Diese aktuellen Trends können sogar gefährlich sein!“